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Bitkom: Jugendliche schützen ihre Daten in sozialen Netzwerken

Facebook-Logo am Hauptquartier in Menlo Park - Foto: Christoph Dernbach
Facebook-Logo am Hauptquartier in Menlo Park – Foto: Christoph Dernbach
  • 79 Prozent der 16- bis 18-Jährigen passen Einstellungen zur Privatsphäre an
  • Festgelegt wird vor allem, wer welche Informationen sehen darf
  • Jugendliche Nutzer geben mit zunehmender Kompetenz mehr persönliche Daten preis

Jugendliche Nutzer sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Instagram gehen mehrheitlich verantwortungsvoll und kompetent mit dem Thema Datenschutz um. Das zeigen aktuelle Umfrageergebnisse des Hightech-Verbands Bitkom. Danach haben 60 Prozent der aktiven Nutzer sozialer Netzwerke im Alter von 10 bis 18 Jahren die technischen Einstellungen zur Privatsphäre verändert. Dabei steigt die Datenschutzkompetenz mit dem Alter an.

Unter den 10- bis 12-Jährigen haben erst 28 Prozent die Privatsphäre-Einstellungen verändert, unter den 13- bis 15-Jährigen 60 Prozent und unter den 16- bis 18-Jährigen schließlich 79 Prozent. „Jugendliche kennen sich sehr gut mit sozialen Netzwerken aus und nutzen ihre Kenntnisse, um den Datenschutz ihren persönlichen Bedürfnissen anzupassen“, sagt Susanne Dehmel, Bitkom-Geschäftsleiterin für Sicherheit und Datenschutz. So können die Nutzer zum Beispiel festlegen, wer welche Informationen sehen darf. Dehmel: „Jugendliche sollten sich aber klar darüber sein, dass sie sich in sozialen Netzwerken in einem öffentlichen Raum befinden und entsprechend bewusst mit persönlichen Informationen umgehen.“

Laut Umfrage stellen die meisten Jugendlichen ein, für wen ihr persönliches Profil sichtbar ist. 84 Prozent der 10- bis 18-Jährigen, die Einstellungen in einem sozialen Netzwerk verändern, nutzen diese Funktion. 78 Prozent stellen ein, für wen bestimmte Veröffentlichungen (Postings) sichtbar sind. 60 Prozent verändern die Vorgaben, welche Nutzer auf dem eigenen Profil bzw. der eigenen Seite etwas veröffentlichen dürfen. 56 Prozent legen fest, wer sie kontaktieren darf und 54 Prozent, für welche anderen Nutzer sie zu finden sind.

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